Wer sich mit Peptide beschäftigt und eine Seite mit den wesentlichen Informationen sucht, ist hier richtig: Definitionen, Kontext, Studienlage und wiederkehrende Fragen.
Stand 2026-04-27. Zahlen und Beschreibungen folgen der Fachliteratur und nicht dem Marketingmaterial.
== Geschichte == 1961 entstanden in Glasgow infolge einer Spontanmutation bei Albino-Mäusen athymische Mäuse. Die Mutation unterliegt einem autosomal rezessiven Erbgang. Haarlosigkeit und Thymusaplasie (das Fehlen des Thymus) sind dabei untrennbare Eigenschaften. 1971 führten Rygaard und Povlsen erstmals eine erfolgreiche Transplantation eines humanen Kolonkarzinoms in die Nacktmaus durch. 1972 konnten in einer Zellkultur gewachsene Tumorzelllinien in die Nacktmaus transplantiert werden. Mit der Behandlung des bei der Nacktmaus transplantierten Burkitt-Lymphoms wurde 1974 erstmals ein neuer Weg in der präklinischen Entwicklung von Zytostatika beschritten.
Quellen: de.wikipedia.org
== Literatur == J. Fogh, B. C. Giovanella (Editors): The Nude Mouse in Experimental and Clinical Research (Vol.1). Academic Press, 1978, ISBN 0-12-261860-2 J. Fogh, B. C. Giovanella (Editors): The Nude Mouse in Experimental and Clinical Research (Vol.2). Academic Press, 1982, ISBN 0-12-261862-9 Laboratory Animals: Origin of Nude Mouse. In: Nature 224/1969, S. 114–5. B. J. Braakhuis u. a.: The potential of the nude mouse xenograft model for the study of head and neck cancer. In: Archives of oto-rhino-laryngology 239/1984, S. 69–79. PMID 6691837 T. Devos u. a.: Occurrence of autoimmunity after xenothymus transplantation in T-cell-deficient mice depends on the thymus transplant technique. In: Transplantation, 85/2008, S. 640–4. PMID 18347545 D. Kong u. a.: Establishment and characterization of human pancreatic adenocarcinoma cell line in tissue culture and the nude mouse. In: Tissue & Cell 39/2007, S. 217–223. PMID 17560620 S. Loisel u. a.: Establishment of a novel human B-CLL-like xenograft model in nude mouse. In: Leukemia Research 29/2005, S. 1347–52. L. Miers u. a.: Implantation of different malignant human cell lines in an athymic mouse does not alter success and growth rates of either xenograft. In: Cancer Biotherapy and Radiopharmaceuticals 20/2005, S. 614–619. PMID 16398613 S. C. Yeung u. a.: Combination chemotherapy including combretastatin A4 phosphate and paclitaxel is effective against anaplastic thyroid cancer in a nude mouse xenograft model. In: J Clin Endocrinol Metab 92/2007, S. 2902–9. PMID 17550961
Quellen: de.wikipedia.org
== Weblinks == Science Daily: The Nude Mouse Tale: Omega-3 Fats Save The Life Of A Terminal Cancer Patient (engl.) The Nude Mouse (engl.) Spontaneous mutant T-Cell deficient mice (Memento vom 18. Juni 2012 im Internet Archive) (engl.)
Quellen: de.wikipedia.org
Die Psychopharmakologie (von altgriechisch ψῡχή, psȳchē, „Seele“, und von „Pharmakologie“ von φάρμακον, Pharmakon) ist die (interdisziplinäre) Wissenschaft von den Psychopharmaka. Die Neuropharmakologie hatte sich bereits vor einer systematischen Psychopharmakologie entwickelt, nämlich zu Beginn des 20. Jahrhunderts, als man langsam ein zunehmendes Verständnis für die Funktionsweise des Nervensystems, und hier im Speziellen auch von einzelnen Nervenzellen, zu entwickeln begann. Die Psychopharmakologie untersucht und beschreibt die Wirkungsweisen von psychoaktiven Substanzen bei Mensch und Tier und deren Anwendungen mit therapeutischer Zielsetzung. Psychopharmakologie bezeichnet somit das spezielle Gebiet der Pharmakologie, das sich auf die pharmakologischen Kenntnisse zentralnervös wirksamer Substanzen mit Wirkungen auf die Psyche konzentriert, während sich Pharmakopsychiatrie sowohl auf die Erforschung der für die Psychiatrie zu nutzenden therapeutischen Wirkungsqualitäten von Psychopharmaka als auch auf die Manifestation psychischer Störungen durch Pharmaka erstreckt. Damit Medikamente (also chemisch spezifizierte Substanzen) als Psychopharmaka bezeichnet werden dürfen, müssen sie drei definitorischen Kriterien genügen: Sie müssen obligatorisch psychotrope Effekte haben und wegen dieser Effekte gezielt eingesetzt werden. Als psychotrop oder psychoaktiv werden diejenigen chemischen Stoffe bezeichnet, die über ihre zentralnervösen Effekte auf Verhalten und Erleben wirken.
Quellen: de.wikipedia.org
Zu dieser Kategorie psychoaktiver Substanzen gehören Psychopharmaka als Gruppe von Substanzen, die wegen ihrer psychoaktiven Wirkungen therapeutisch eingesetzt werden. Eine andere Gruppe psychoaktiv wirkender Substanzen, deren Einsatz nicht primär therapeutisch ist, wohl aber durch ihre Erlebens- und Verhaltenswirkungen motiviert wird, werden als Genuss- oder Suchtmittel, soziale Drogen oder Rauschdrogen bezeichnet. Entscheidend für Psychopharmakologen ist, in welcher Weise ein Wirkstoff:
Quellen: de.wikipedia.org
auf die Speicherung und Freisetzung von Neurotransmittern auf die prä- und postsynaptischen Rezeptoren und die Wiederaufnahme und den Abbau von Neurotransmittern im ZNS wirkt und welche Effekte auf Erlebens- und Verhaltensebene damit verbunden sind. Probleme der Psychopharmakologie sind das hohe Ansprechen auf Placebos bei psychischen Störungen, das unterschiedliche Ansprechen der Substanzen bei einzelnen Menschen, die relativ geringe Wirksamkeit und die fehlenden Kenntnisse über die Ursachen der psychischen Störungen. Auch vor 1900 wurden Medikamente gegen psychische Krankheiten eingesetzt. Es fehlte jedoch eine wissenschaftliche Basis.
Quellen: de.wikipedia.org
== Literatur == Thomas Elbert, Brigitte Rockstroh: Psychopharmakologie : Anwendung und Wirkungsweise von Psychopharmaka und Drogen. 2., überarbeitete und ergänzte Auflage. Hogrefe Verlag für Psychologie, Göttingen/Bern/Toronto/Seattle 1993, ISBN 978-3-8017-0687-6. Gerhard Gründer, Otto Benkert: Handbuch der Psychopharmakotherapie. 2. Auflage. Springer Verlag, Berlin / Heidelberg / New York 2011, ISBN 978-3-540-20475-6. Morris A. Lipton et al. (Hrsg.): Psychopharmacology. Raven Press, New York 1978, ISBN 0-89004-191-1. Merton Sandler (Hrsg.): Psychopharmacology of aggression : sponsored by the British Association for Psychopharmacology. Raven Press, New York 1879, ISBN 0-89004-392-2.
Quellen: de.wikipedia.org
Peptide wird hier aus öffentlich zugänglicher Fachliteratur zusammengefasst: Definition, Einordnung und die Punkte, die in der Praxis wiederkehren. Angaben ohne Gewähr, keine medizinische Beratung.
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